Unternehmensgeschichte

Genaro "Rino" Malzoni kam im Alter von 8 Jahren mit seinen Eltern aus Italien nach Brasilien. Bereits in jungen Jahren war er erfolgreich als Zuckerrohrfarmer, Rechtsanwalt und Amateur-Rennfahrer. Er liebte schnelle Autos und genoss das Leben in vollen Zügen. Beeinflusst durch seinen Freundeskreis in der Rennszene beschloss er 1961 zusammen mit seinem Freund Anisio Campos ein eigenes Auto zu bauen. Es sollte ein Coupé werden, das auch für Rennen in Einsatz kommen sollte. Die Technik lieferte der DKW Vemaguet, an dem Anisio Campos als führender Ingenieur von Vemag (Veículos e Máquinas Agrícolas) damals mitentwickelt hatte. Zwischen 1962 und 1964 entstanden auf dem Gelände seiner Farm Chimbo nahe der Stadt Matao im Bundesland Sao Paulo drei Prototypen bis die endgültige Form für den Malzoni GT gefunden war.

Es wurden zwar anfangs nur wenige Fahrzeuge gebaut, aber im Rennbetrieb machten sich die leichtgewichtigen Coupés sehr gut. In Brasilien war das Rennteam von Vemag mit den weißen Malzoni GT relativ rasch bekannt. Einer der Piloten Mário César de Camargo Filho (MARINHO) war der erste Käufer eines Malzoni GT, der damals noch weitgehend per Hand gefertigt wurde von Chico Funileiro, Miguel Crispim Ladeira und Jorge Lettry. Der Vemag Rennstall kaufte weitere 3 Fahrzeuge, die unter anderem von Emerson Fittipaldi gefahren wurden.