Araucaria

1985 wurden die Produktionsrechte an Araucária Veiculos S.A.“ mit Firmensitz in Curitiba im Bundesstaat Paraná (PR) verkauft. Der neue Besitzer produzierte die Modelle GTC, GTI, GTB S2 und 4T (LKW). Eine Fertigungslinie wurde speziell für den Verkauf und die Installation von Body-Kits die GTI / GTC namens Puma Kit entwickelt. Die hier gefertigten Puma Kits erhielten die Typen Bezeichnung GTI und GTC.

Außerdem arbeitete man an einem Handelsabkommen zwischen Araucária Veiculos S.A. und einem arabischen Prinzen Namens Al Fassi. Dieser wollte mit Hilfe des guten Namens Muhammad Ali´s (Cassius Clay) die Puma Sportwagen nach Saudi Arabien exportieren. Die Fahrzeuge sollten „Al Fassi by Muhammed Ali“ heißen. Zwei Fahrzeuge wurden nach Saudi Arabien geschickt und Al Fassi machte für weitere 40 Einheiten eine Anzahlung. Dennoch, 1987 wurde das Vermögen der Familie Al Fassi weltweit wegen des Verdachts auf internationalen Waffenhandel blockiert. Somit wurde der Kauf nicht abgeschlossen und die Schulden der Araucária stiegen. So wurde dann auch die Produktion eingestellt. Leider gibt es keine Aufzeichnungen über die Erzeugung von Fahrzeugen bei Araucaria. Heute wird geschätzt, dass ungefähr 20 oder 30 Autos in minderer Qualität in dieser Zeit entstanden.